Geben & nehmen 3/3

Und noch etwas weiteres sollte man in die Kosten-Nutzen-Rechnung einbeziehen. Man bekommt nämlich bei uns etwas Wertvolles dazu, gewissermaßen nebenbei:
Man lernt Schreiben, und zwar nicht wie von der Schule gewohnt als Prüfungs- und Zucht-Instrument, sondern als das unglaublich vielfältige Kultur- und Denk-Werkzeug, das man uns in seiner Multifunktionalität immer vorenthalten hat.

Wenn wir die Schule verlassen, haben wir vom Schreiben nämlich nur (wenn überhaupt) das Allernotwendigste gelernt. In der Schule wird eigentlich nie zur Förderung der Kreativität eingesetzt, sondern fast ausschließlich, um zwei Ansprüchen diwser Institution “Schule” zu genügen:

1. Um abzuschreiben, was der Lehrer uns vorsetzt (möglichst genau so, wie er es an die Tafel schreibt oder wie es im Lehrbuch steht).
2. Um in Prüfungsarbeiten das niederzuschreiben, was uns unter 1. vorgekaut wurde.

Das hört mit dem Schlabschluss nicht auf, sodnern geht auf der Universität und in allen anderen Fortbildungs- und Ausbildungs-Instituten munter so weiter: Abschreiben, Nachkauen, auswendiglernen – vergessen.

Kreatives Schreiben und nachzumal HyperWriting, wie es bei uns bvermittelt wird, ist etwas ganz anderes. Heir geht es wirkliuch um die Förderung der persönlichen Kreativität. Und es geht eiterhin, speziell bei uns im IAK, um die Persönlichkeitsentwickklung und Talentwntfaltung durch die Schreibende Selbsterfahrung.
Wir sind “Analphabeten Zweiten Grades”, wie ich das in meinem Buch “Kreatives Schreiben genannt habe.

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(c) Nov 2009 Jürgen vom Scheidt / Quelle: minotauros-projekt.de

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