Begabung braucht Erfolg

Braucht Hochbegabung besonders “hohen” Erfolg? Doch Erfolg ist bekanntlich nicht alles. Anerkennung und Zufriedenheit sind mindestens so wichtig. Noch besser: Eine dynamische Balance zwischen diesen drei Eckpfeilern eines gelungenen Lebens. 

Jürgen vom Scheidt (Gründer des IAK und Seminarleiter)

Jürgen vom Scheidt (Gründer des IAK und Seminarleiter)

Gerade in Zeiten der Krise sollte man alle Ressourcen, die man zur Verfügung hat, aktivieren. Es gibt nach unserer Beobachtung viele Hochbegabte, die ihr Talent-Potenzial schon in der Schule nicht angemessen realisiert haben. Entsprechend fahren sie später im Leben mit “halber Kraft” – wissen oft nicht einmal, was da an Energie und Reserven in ihnen steckt. Das MINOTAUROS-PROJEKT macht genau dies: Es aktiviert in drei Schritten dieses brachliegende Potenzial und ermöglicht Erfolge, die vorher nicht zugänglich waren. 

Dies können zunächst sehr private Erfolge im kleinen Kreis sein, in Form erster Anerkennung (zunächst in der Gruppe, in der man das Potenzial zu realisieren beginnt). Das kann allmählich wachsen, vielleicht als Nebenberuf mit ersten auch finanziellen Erfolgen. Und das kann schließlich zum Hauptberuf werden, von dem man sogar leben kann. 

Was für die meisten Menschen sehr utopisch erscheint, ist für die kleine Minderheit der Hochbegabten (immerhin 3 Prozent der Bevölkerung – in Deutschland mehr als zwei Millionen) durchaus eine realistische Option: 

° Brachliegende Talente werden in Form konkreter Projekte realisiert.
° Ein zu schnellem und komplexen Denken fähiges Gehirn, das bislang nicht adäquat genützt wurde, wird nun ernst genommen und sinnvoll eingesetzt.
° Bislang fehlendes grundsätzliches Wissen und Erfahrung, wie man sich mit seinen Talenten in der Öffentlichkeit präsentiert, werden erworben und praktisch eingesetzt. 

Da kann vieles nachgeholt und geübt werden: Sich mutig auf dem Markt zeigen (Selbst-Marketing), sich dort Kontakte schaffen (Networking) und Erfolge einheimsen und genießen. Letzteres ist sehr wichtig – und muss ebenfalls geübt werden! 

Wie sieht dies beim Minotauros-Projekt aus? 

Wichtig ist, dass es neben all den individuellen Projekten, die man verwirklichen möchte, auch gemeinsame Anliegen gibt. Im Minotauros-Projekt ist das neben dem alle verbindenden Interesse am Persönlichkeitswachstum auch und gerade das Schreiben. Hier im Netzwerk kann ich Texte erst im kleinen Kreis, dann schließlich vor dem gesamten Plenum publizieren. Ich kann Kritik (Feedback) auf humane Weise üben – ohne dass dabei das Ziel der Professionalisierung aus den Augen verloren wird: Die Qualität der Texte zu verbessern, indem man sie immer wieder selbstkritisch evaluiert und diese Evaluation auch von anderen vornehmen lässt. 

Jeder, der am Langzeit-Kurs teilnimmt, verfasst ein richtiges Buch - ein weiteres, sehr ehrgeiziges Ziel. Aber einmal davon abgesehen, dass so eine schriftliche Arbeit der Abschluss jeder Aus- und Weiterbildung ist (auch jedes Studiums an einer Universität), besteht der grundlegende Unterschied des Minotauros-Projekts zu anderen Curricula gerade darin, dass dieses Buch wie von selbst entsteht, weil an jedem der Kurs-Wochenenden in Fortsetzungen geschrieben wird (vergl. hierzu den Beitrag Das Buch, das sich von selbst schreibt). 

Basis für Erfolg 

Erfolg braucht zunächst eine solide Basis. Diese sieht im Rahmen des Minotauros-Projekts so aus, dass die bislang nicht erkannte – oder gar (un)bewusst verweigerte überdurchschnittliche Begabung akzeptiert und als legitimer, ja lebensnotwendiger Teil der Persönlichkeit sinnvoll integriert wird. Hier passt die namengebende Figur des Minotauros aus der Labyrinth-Sage mit ihrem doppeldeutigen Inhalt  mehr als gut. Er ist für uns der Inbegriff des verweigerten Potenzials, das – verständlicherweise – immer wieder zum Störenfried wird. Das kann sich als lebenslanges nagendes Unbehagen über irritierende Unzufriedenheit bis hin zu schwersten depressiven Verstimmungen äußern.  

Wir wissen aus der Hochbegabtenpädagogik, dass hochbegabte Kinder durch Unterforderung (in der Schule wie im Elternhaus) zunehmend leiden und sich negativ entwickeln – bis hin zur (natürlich völlig unpassenden) Überweisung an eine Sonderschule. Wenn dies nicht aktiv beeinflusst wird (was sehr schwierig ist!), bleibt diese Unterforderung mitsamt ihren negativen Folgen aks existenzielle Blockade bestehen. 

Bei vielen erwachsenen Hochbegabten hat man den Eindruck, dass sie sich irgendwann (in der Pubertät?) selbst in eine Art Sonder-Abteilung des Lebens begeben haben, wo sie in Wahrheit völlig fehl am Platz sind. Für sie habe ich das Minotauros-Projekt entwickelt. Dessen Ablauf sieht im ersten Kursjahr wie folgt aus: 

Schritt 1
Hilfe beim Erkennen etwaiger Hochbegabung, in erster Annäherung am einfachsten durch unseren Selbst-Test

Schritt 2
Hilfe beim Annehmen der Hochbegabung. Dieses Akzeptieren einer Sonderstellung als Teil einer Minderheit (3 Prozent der Gesamtbevölkerung gelten als hochbegabt*) ist gar nicht so einfach. Hier hilft das Akzeptiertwerden von einer Gruppe Gleichgesinnter in ähnlicher Lage. Dies wird noch verstärkt durch erste kleine Erfolge mit den Texten. 

Schritt 3
Hilfe beim Realisieren des brachliegenden Potenzials. Hierbei setzen wir zum einen das Schreiben in Form des von uns entwickelten HyperWriting als Denkwerkzeug ein. Außerdem üben wir – intensiv ab dem 4 . bis 6. Wochenende – Publizieren, Evaluieren und Networking. Und schließlich bietet uns das bewährte Konzept der Heldenreise einen sehr pragmatischen Roten Faden, uns neu zu orientieren im Leben. 

Drei hilfreiche Triaden 

Dies ist das gemeinsame Thema der ersten drei Wochenden des Kurses (Feb, März, April #1 – die auch für sich belegt werden können). Aus Erkennen, Annehmen und Realisieren lässt sich übrigens ein treffendes Akronym schaffen: E.A.R.  Es weist darauf hin, dass man lernen muss, genau hinzuhören, was alles noch an nicht verwirklichtem Potenzial in einem steckt. 

Im nächsten Dreier-Block (Wochenenden April #2, Mai, Juni) geht es um das, was wir die Elementare Triade nennen, weil dies die Basis jeden Erfolgs ist und hier bei vielen Latenten Talente grundsätzlicher Nachholbedarf besteht: Publizieren, Evaluieren und Networking. Daraus lässt sich ebenfalls ein passendes Akronym basteln: P.E.N. – nicht zufällig das englische Wort für Feder und somit für Schreiben, der von uns vermittelten Kernkompetenz. 

Und der dritte Dreier-Block (Wochenenden # Juli, Okt, Nov)? Hier geht es um Geld, Anerkennung und Selbstbewusstsein – weitere Grundvoraussetzungen jedes Erfolgs. Das Akyronym dazu ist G.A.S. – sinnigerweise jener Bestandteil der Natur, der z.B. einem Ballon hilft, sich in die Lüfte zu erheben.  Das sollten wir nicht überbewerten; aber ein wenig Leichter-als-Luft ist nötig und hilfreich, wenn man nicht Zeit seines Lebens am Boden kleben bleiben will. Im Kurs geht es hierbei um Träume und Visionen, um Zukunft und Nach-vorne-schauen. Als literarisches Genre böte sich Science Fiction an – oder das Märchen (aber das soll nur eine Anregung sein – wie alles, was im Kurs vorgeschlagen wird). 

All dies braucht seine Zeit. Was in Jahrzehnten nicht verwirklicht, sondern vernachlässigt oder gar unterdrückt wurde, kann man nicht in einigen Wochen oder Monaten aktivieren und zu voller Blüte bringen. Deshalb ist das Minotauros-Projekt in seiner umfassendsten Form auf 3 Jahre angelegt. Aber verständlicherweise möchte man erst einmal ausprobieren, worum es in diesem Kurs überhaupt geht und was da von wem angeboten wird. Deshalb bieten wir folgende Einstiegsmöglichkeiten:

Variante Seminar / Kurs  Vorteil Kosten
1 Schnupper-Wochenende (z.B. MINOTAUROS IST IMMER UND ÜBERALL - 28.-30. Mai 2010). Sie erfahren alles Nötige und müssen sich nicht gleich auf den gesamten Kurs festlegen. 195 €
2 3 Wochenenden im Block Sie bekommen zusätzlich einen intensiveren Eindruck vom Gesamt-Projekt. 585 €uro
3 Kursjahr 1 (10 Wochenenden: Feb bis Dez 2010 bzw. 2011). Sie haben rund 40 mal geschrieben – etwa 200 Seiten. 1.950 €uro
4 Kursjahr 1-3 (je 10 Wochenenden in 2010 bis 2012). Sie bekommen zusätzlich für alle 3 Jahre den günstigen Pionier-Tarif von 1.950 € (gilt nur für Anmeldungen im Jahr 2010).  3 x 1.950 €uro
5 Nach Abschluss des gesamten MinPro (= 3 Kursjahre) ist Supervision eigener Gruppen und ggf. Mitarbeit im IAK möglich. Dies bedarf spezieller Absprachen. noch offen

Kontakt

Wenn Sie wollen, können Sie sich hier auf der Website des Minotauros-Projekts weiter informieren; vor allem der Beitrag Worum geht es könnte dabei helfen. 

Sie können uns aber auch anrufen und persönlich befragen: (0049)-089-395471 

Oder Sie melden sich mithilfe unseres Kontakt-Formulars gleich für das nächste Schnupper-Wochenende an: Kontakt.   

#121 (c) 20. Mai (Jan 2010) Jürgen vom Scheidt / Quelle: minotauros-projekt.de

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